Gefangen im Netz der Spinne

smithi

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Aussehen

Die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne kann etwa vier bis acht Zentimeter groß werden.
Der Vorderkörper ist schwarz gefärbt und beige-farben umrandet. Die Beißklauen und die Beine sind ebenfalls schwarz. Das vierte Beinglied, vom Körper aus gesehen, das Knie, gab der Art ihren deutschen Namen, denn dieses ist orange-rot. Das vom Körper aus gesehen fünfte und sechste Beinglied (Schiene und Mittelfuß) haben am unteren Rand einen orange-roten Ring.Der Hinterkörper ist schwarz, und hat ebenso wie die Beine längere orange und rötliche Haare. Hier sitzen auch die Brennhaare, die diese Spinnenart als „Bombardierspinne“ kennzeichnen.
Die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne ist für unerfahrene leicht mit Brachypelma annitha zu verwechseln. Im Gegensatz zu dieser sind bei Brachypelma smithi Knie und die Beinringe komplett gefärbt. Bei Brachypelma annitha dagegen gehen die Farbringe nicht komplett um das ganze Bein.

Verhalten

Die B.smithi ist sehr ruhig in ihrem Verhalten, aber auch bei ihr, Bestätigen Ausnahmen die Regel. Da sie für ihre Gutmütigkeit bekannt ist, wurde sie auch in diversen Horror Filmen eingesetzt, in denen es um angriffs-, und blutrünstige Spinnen geht. Auch zur Bekämpfung von Arachnophobie (Spinnenangst) wird sie benutzt.
In sehr vielen Reportagen sieht man sie auf Händen oder anderen Körperteilen des Menschen herumlaufen. Deshalb sei hier erwähnt, dass sie kein Kuscheltier ist. Fühlt sich die Spinne angegriffen oder gereizt, streift sie mit den hinteren Laufbeinen die lose auf dem Hinterleib sitzenden Brennhaare ab und schleudert sie gegen den Angreifer (bombardieren).Diese Brennhaare verursachen einen starken Juckreiz auf der Haut und Entzündungen der Schleimhäute. Abgestreifte Brennhaare werden mit jeder Häutung ersetzt. Spinnen, die bereits Brennhaare abgestreift haben, sind an der so genannten „Glatze“ erkennbar.Dabei handelt es sich um die durch das Abstreifen entstandene kahle Stelle auf dem Hinterleib.Kurz vor einer Häutung färbt sich der Hinterleib von Brachypelma smithi dunkel bzw. schwarz insbesondere an der Glatze schimmern dann die neuen Brennhaare unter der Oberfläche durch.Bedrängt man die Spinne zu sehr, kann sie auch zubeißen, was sehr schmerzhaft sein kann. Das Gift hat auf den Menschen jedoch keine große Wirkung und wird mit der Wirkung von Bienen&Wespenstichen verglichen. Der Biss kann zu Rötung und Entzündung führen.Eine weitere Abwehrreaktion ist das "Abwerfen" der Beine. Wenn die Spinne eingeklemmt ist, oder wird von einem Angreifer festgehalten, kann sie das Bein zwischen Coxa und Trochanter abwerfen und so entkommen. Nach den nächsten Häutungen sind die verlorenen Gliedmaßen vollständig wieder hergestellt.

Haltung

Die mexikanische Rotknie-Vogelspinne (Brachypelma smithi) hat ein schönes Aussehen und ist im Allgemeinen sehr gutmütig. Bevor sie zubeißt, schleudert sie einem ihre locker auf dem Hinterleib sitzenden Haare entgegen (Bombardieren). Sie ist sehr geduldig und pflegeleicht, der leichte Fehler in der Haltung nicht gleich übel nimmt. Vor Anschaffung sollte aber bedacht werden, dass Weibchen 30 Jahre alt werden können. Vogelspinnen sind und bleiben Wildtiere, sie sind nicht zähmbar, auch wenn es Nachzuchten aus dem heimischen Terrarium sind.
Gehalten werden kann ein ausgewachsenes Tier in einem Terrarium von mindestens 30x30cm. Um der Spinne das Graben zu ermöglichen, zum Beispiel um eine Wohnhöhle anzulegen, sollten mindestens zehn Zentimeter Bodengrund vorhanden sein. Dieser kann z. B. aus handelsüblicher Blumenerde (UNGEDÜNGT), spezieller Terrarienerde oder Lehmerde (ggf. mit Sand vermischt) bestehen.


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